Feldpost im Zweiten Weltkrieg
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Archive und Sammlungen mit Feldpostbeständen

Name und Adresse des Archivs Bestand Zugang
Museum für Kommunikation Berlin
Feldpostsammlung
Leipziger Str. 16
D - 10117 Berlin - Germany
Tel.: +49 (0)30 20294 0
Fax.: +49 (0)30 20294 111
Hier sind die Dokumente des Feldpostarchivs verwahrt. Es gibt ca. 100.000 Dokumente. Ein Verzeichnis des Bestandes kann angefordert werden. Originale können eingesehen werden
 
Deutsches Historisches Museum
Zeughaus
Unter den Linden 2
10117 Berlin
Tel.: 030.20304 - 0
a) Feldpostserie eines Soldaten (ca. 85 Originale und ebenso viele maschinenschriftliche Abschriften)sowie
b) die Feldpostserie eines Wehrmachtsangehörigen und seiner Frau, die als Kriegsberichtserstatterin eingesetzt war (ca. 580 Dokumente)
Originale können eingesehen werden
Bundesarchiv Militärarchiv
Postfach
79024 Freiburg i. Br.
Hausanschrift:
Wiesentalstr. 10
79115 Freiburg i. Br.
Tel.: 0761.478 17 - 0
e-mail: militaerarchiv@barch.bund.de
Internet: www.bundesarchiv.de
Bestandsnummern: Militärbiografische Sammlung (MSg 1), Militärgeschichtliche Sammlung (MSg 2) Originale können eingesehen werden
Staatsbibliothek zu Berlin Preußischer Kulturbesitz
Handschriftenabteilung
Potsdamer Str. 33
10785 Berlin
Tel.: 030.266 - 2841
e-mail: handschriftenabt@sbb.spk-berlin.de
a) 500 Kriegstagebücher im Verzeichnis "Kriegstagebücher", zum Teil auch Feldpostbriefe
b)Sammlung "Kulturhistorische Einblattdrucke und Flugblätter": Briefe und Feldpostkarten (ca. 100 Feldpostbriefe und -karten deutscher Soldaten in englischer Kriegsgefangenschaft als Flugblätter der englischen Propaganda im Ersten Weltkrieg, Signatur: Einbl. 1914/18, 4415 u.a.; Teilabdruck in: Kirchner, Klaus: Flugblattpropaganda im Ersten Weltkrieg Band 1, Erlangen 1985)
c) Briefe deutscher Kriegsgefangener aus der Sowjetunion als Flugblätter der Propaganda im Zweiten Weltkrieg, Signatur: Einbl. 1939/45, 8725)
Originale können eingesehen werden
Landeshauptarchiv Koblenz
Karmeliterstr. 1/3
56068 Koblenz
Tel.: 0261.9129 - 0 e-mail: post@landeshauptarchiv.de
Bestandsnummer: 700,153
Gesamtverzeichnis unter www.landeshauptarchiv.de
Einstieg in die Sammlung und Auszüge von Feldpostbriefen des Zweiten Weltkrieges: Dollwet, Joachim: Menschen im Krieg, Bejahung und Widerstand? oO, oJ
Jahrbuch für westdeutsche Landesgeschichte 13, 1987, S. 279-322
Originale können eingesehen werden
Museum für Kommunikation Nürnberg
Lessingstr. 6
90443 Nürnberg
Tel.: 0911.230 88 - 0
e-mail: mk.nuernberg@t-online.de
Bayerische Feldpostbriefe bzw. Kuverts
a) 1870/71: 31 Stück
b) 1914/18: ca. 3000 Stück
c) 1939/45: ca. 200 Stück
Originale können eingesehen werden
Niedersächsisches Landesarchiv - Staatsarchiv Osnabrück
Schlossstr. 29
49074 Osnabrück
Tel: 0541.331920
e-mail: osnabrueck@nla.niedersachsen.de
Bestandsnummer Slg 54: Erlebnisberichte und Manuskripte Zweiter Weltkrieg
a) Bestandsnummer Slg 55: Feldpostbriefe Erster und Zweiter Weltkrieg
b) Bestandsnummer Rep 728: Windthorst-Gymnasium Meppen (Feldpostbriefe von Schülern und Lehrern)
c) Bestandsnummer Rep 729: Gymnasium Georgianum Lingen (Feldpostbriefe von Schülern und Lehrern)
Kopien können eingesehen werden
Hessisches Staatsarchiv in Darmstadt
Karolinenplatz 3 (Haus der Geschichte)
64289 Darmstadt
Briefe und Lebenszeugnisse Darmstädter Soldaten und ihrer Angehörigen. Ein Datenbankprojekt zum Ersten Weltkrieg von Schülern der Bertolt-Brecht-Schule, in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv und dem Hessischen Staatsarchiv in Darmstadt
Infos zur CD-ROM "...fand den Heldentod" bei der Bertolt-Brecht-Schule Darmstadt
Bundesarchiv Berlin
Postfach 450569
12175 Berlin
Tel.: 01888.7770-0
Fax.: 01888.7770-111
e-mail: berlin@barch.bund.de
www.bundesarchiv.de
Aktenbestand Reichspostministerium R 4701:
a) Aktengruppe 1.3.1. Kriege 1866-1871 (Feldpostwesen): 67 Akteneinheiten mit folgenden Aktentiteln (Auswahl): Einrichtung der Feldpostämter, -expeditionen, Relais, Etappenpostdirektionen und Postsammelstellen; allgemeine Verfügungen und Zirkulare; Sammlung der Feldpostordres Nr. 1-208; Dienstordnungen und Diestbetrieb; Berichte und Tagbücher von Feldpostmeistern; Darstellungen zur Geschichte und zu den Leistungen des Feldpostwesens; Statistiken; Kassen- und Rechnungswesen
b) Aktengruppe 1.3.6 Zweiter Weltkrieg Akte 19434 (Felspostsammelstellen 1939-1945) und Akte 19433 (Feldpost, Allgemeines 1937-1945)
92 Sachthematische Sammlung: Aktengruppe 2.3.1.3. Kriegsbriefe und Stimmungsberichte: 27 Akteneinheiten aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges

Die Akten werden im Zwischenarchiv Dahlwitz-Hoppegarten aufbewahrt und sind dort zu benutzen (Tel. 03342.23680)
Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz
Archivstr. 12-14
14195 Berlin
Tel.: 030.839 01 - 00
Fax.: 030.839 01 - 180
Es werden einzele Feldpostbrief und -karten aus den Kriegen 1870-71 und 1914-18 verwahrt. Sie können vor Ort eingesehen werden, um vorherige Anmeldung wird gebeten.
Sammlung Luchmann, Berlin a) 13 Dokumente, Marine (Erster Weltkrieg)/Fremdenlegion (Algerien) um 1921; Hans Fritzsche
b) 21 Dokumente, Jahrhundertwende (1897-1899), Korrespondenz in die Kolonie Madagaskar (Deutsch-Ostafrikanische Gesellschaft; zuzügl. Fotos aus der Kolonie 1890-1897; Richard H.
c) Soldbuch, Papiere, Rudolf H. (Sohn v. Richard H. (Zweiter Weltkrieg)
d) diverse Postkarten aus dem Ersten Weltkrieg (unbeschriftet)
CD-ROM
Institut für Zeitgeschichte München
Leonrodstrasse 46 b
80636 München
Tel.: 089.126880
Fax: 089.1231727
e-mail: ifz@ifz-muenchen.de
a) vor 1945 (zahlreiche Feldpost-Briefserien aus dem Zweiten Weltkrieg)
b) nach 1945 (Kriegsgefangenenpost)
Über die Archiv-Seite des Institutes für Zeitgeschichte kann man die Quellenverzeichnisse einsehen.
Württembergische Landesbibliothek
Bibliothek für Zeitgeschichte
Postfach 105441
70047 Stuttgart
www.wlb-stuttgart.de/bfz/archiv/lebensdok.htm
Tel.: 0711.212 4516
Fax: 0711.212 4517
bfz@wlb-stuttgart.de
Umfangreiche Lebensdokumentensammlung (Erinnerungen, Tagebücher, Briefe) von deutschen und österreichischen Kriegsteilnehmern beider Weltkriege. 80.000 Feldpostbriefe und Briefe von und an Kriegsgefangene. Davon ca. 30.000 aus dem Ersten Weltkrieg und ca. 50.000 aus dem Zweiten Weltkrieg sowie der unmittelbaren Nachkriegszeit. Feldpostbriefe der "Sammlung Knoch" und "Sammlung Sterz" (darunter viele Transkripte) sind teilweise inhaltlich erschlossen. Die Materialien der Archivalischen Sammlungen können im Lesesaal benutzt, jedoch nicht ausgeliehen werden. In begrenztem Umfang ist es möglich, Fotokopien oder fotografische Reproduktionen herstellen zu lassen. Ausgenommen hiervon sind durch Persönlichkeitsrechte geschützte Dokumente oder Materialien, die aufgrund ihrer Beschaffenheit oder ihres Erhaltungszustandes durch das Kopierverfahren gefährdet sind.
Museum im Schloß Weißenfels
Schloß Neu-Augustusburg
Zeitzer Straße 4, 06667 Weißenfels
Tel.: 03443.302552
Fax: 03443.370212
e-mail: Museum Weißenfels
Feldpost-Briefe von Verfassern aus Weißenfels. Die Originale sind im Museum einzusehen.
Stadtarchiv Göttingen
Oliver Schröer
Hiroshimaplatz 1-4
37083 Göttingen
Tel.: (0551)400-2069 stadtarchiv@goettingen.de
Die Bestände sind über Internet zu recherchieren. Die Originale sind im Archiv einzusehen. Das Stadtarchiv kann während der Öffnungszeiten ohne Voranmeldung gemäß den Bestimmmungen des Niedersächsischen Archivgesetzes und der in der Satzung des Stadtarchivs Göttingen festgelegten Benutzungsordnung benutzt werden.
Bei Benutzung zu wissenschaftlichen oder heimatkundlichen Zwecken oder bei Benutzung im Rahmen der Berufsausbildung werden keine Gebühren erhoben.
Familienforschung dient dem privaten Interesse und ist deshalb gebührenpflichtig.
Stadtarchiv Gießen
Rodheimer Straße 33
Postf. 110820
35353 Gießen
Tel.: 0641.6940661
Fax: 0641.6940663
e-mail: Stadtarchiv@giessen.de
Feldpost und Militärunterlagen von Karl Malkomesius. 1892-1940 Mittwochs von 9.00 bis 12.00 und 14.00 bis 18.00 sowie Donnerstags und Freitags von 9.00 bis 12.00.
"Interessen- und Arbeitsgemeinschaft Weltkrieg 1914-1918" (AGW 14-18)
Internetpräsenz unter:
groups.yahoo.com/group/agw14-18/
Kontaktaufnahme unter den dort angegebenen Adressen oder direkt unter f76a@aol.com (Herr Fasse)
Feldpostkorrespondenzen, Tagebücher, ganze Nachlässe und sonstige Dokumente aus den Jahren 1914-1918 sind bei Teilnehmern in großem Umfang vorhanden. Diese können nach Absprache eingesehen werden, wobei die AGW 14-18 - als loser Zusammenschluss gleichinteressierter Personen - jederzeit zur Aufnahme neuer Teilnehmer bereit ist und derzeit an der Edition und Bearbeitung schriftlicher Selbstzeugnisse deutscher Soldaten arbeitet. Ein Sammelband zu "Egodokumente als schriftliche Selbstzeugnisse deutscher Soldaten im Ersten Weltkrieg", Selbstverlag, 124 Seiten A4 laminiert, ist seit März 2002 erhältlich. Weitere Bände sind in Vorbereitung.
Sammlung Frauennachlässe
Institut für Geschichte
Universität Wien
Dr. Karl Lueger Ring 1
1010 Wien, Österreich

Telefon: [0043] [0]1 4277 40812 oder [0043] [0]1 4277 40819
Email: frauennachlaesse.geschichte[at]univie.ac.at
I. Soldatentagebücher/tagebuchähnliche Aufzeichnungen
I. Weltkrieg: 3 Bände
II. Weltkrieg: 2 Bände
Zahlreiche Tagebuchbestände von Frauen wurden während der beiden Weltkriege verfasst. Insgesamt 5 verschiedene Tagebücher wurden ausschließlich in dem Monaten um das Ende des II. Weltkrieges geschrieben.

II. Feldpost
Die Feldpostbestände sind von ihrem Umfang her sehr unterschiedlich. Manche bestehen nur aus einzelnen Briefen oder Karten, andere wiederum aus mehreren tausend Schriftstücken.
19. Jahrhundert
Feldpost aus dem 19. Jahrhundert (von der Front): 2 Bestände
I. Weltkrieg
Feldpost aus dem 1. Weltkrieg: 21 Bestände
darunter:
beide Seiten: 2 Bestände
von der Front: 18 Bestände
an die Front: 1 Bestand
Kriegsgefangenenpost aus dem I. Weltkrieg (aus der Kriegsgefangenschaft): 3 Bestände II. Weltkrieg
Feldpost aus dem 2. Weltkrieg: 36 Bestände
darunter:
beide Seiten: 11 Bestände
von der Front: 22 Bestände
an die Front: 3 Bestände
Korrespondenzen von Flak-Helferinnen: 1 Bestand
Korrespondenzen aus dem RAD: 2 Bestände
Kriegsgefangenenpost aus dem 2. Weltkrieg (aus der Kriegsgefangenschaft): 9 Bestände
Originale können eingesehen werden
Öffnungszeiten:
Mittwoch von 13.00 bis 18.00 Uhr, Freitag von 9.00 bis 14.00 Uhr (Termine nach Vereinbarung per Telefon oder Email)

Telefonische Erreichbarkeit:
Dienstag, Donnerstag und Freitag von 9.00 bis 14.Uhr, Mittwoch von 13.00 bis 18.00 Uhr
Stand: Juni 2008