Feldpost im Zweiten Weltkrieg
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Abbildung des Buchumschlages Briefe einer Rotkreuzschwester von der Ostfront

Briefe einer Rotkreuzschwester von der Ostfront

Brigitte Penkert

Herausgegeben und mit Nachworten versehen von Jens Ebert und Sibylle Penkert
ca. € 24,90 (D)
ca. € 25,60 (A)
ca. CHF 42,80
lieferbar ab 04 / 2006
ca. 300 Seiten Einband: gebunden, Schutzumschlag
ISBN 3-89244-988-0

Ein Dokument "weiblicher Kriegsgeschichte", das zur Auseinandersetzung auffordert.Auch Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg nimmt das Interesse an den Ereignissen eher zu als ab. Doch die Fragen haben sich geändert. Heute interessiert nicht mehr der Blick vom "Feldherrnhügel", sondern zunehmend die Alltagsgeschichte des Krieges. Dabei nehmen Feldpostbriefe und Tagebücher einen immer größeren Platz ein, stehen sie doch an einem Schnittpunkt von individuellem Erleben und weltgeschichtlichem Ereignis.
Feldpostbriefe das sind im allgemeinen Bewusstsein Briefe von Frontsoldaten. Doch es gab in den sieben Kriegsjahren ebenso Briefe von Hunderttausenden von Wehrmachtshelferinnen und Krankenschwestern, geschrieben in Hörweite der Geschütze, auf den Rückzügen oft in unmittelbarer Nähe zum "Feind".
Der vorliegende Band gibt die Erlebnisse und Beurteilungen der Rotkreuzschwester Brigitte Penkert, die Vormarsch und Niederlage der Wehrmacht an der Ostfront hautnah erlebte, in einem authentischen Briefkonvolut wieder.
Als letzte Schwester der Armee verlässt Brigitte Penkert den Ostpreußen-Kessel. Ihre Briefe bieten einen schonungslosen Blick auf ein Kapitel "weiblicher Kriegsgeschichte" auf dem Weg in die Katastrophe eines unmenschlichen Vernichtungskrieges und fordern zur Auseinandersetzung auf.

Die Herausgeber:

Jens Ebert, geb. 1959, studierte Germanistik und Geschichte in Berlin und Moskau. Lehrtätigkeit an Universitäten in Berlin, Rom und Nairobi. Er lebt als Publizist in Berlin. Veröffentlichungen zur Literatur-, Kultur- und Mentalitätsgeschichte des 20. Jahrhunderts, Arbeiten für Presse, Rundfunk und Fernsehen.
Sibylle Penkert, geb. 1935, promovierte an der Universität Göttingen über Carl Einstein. Lehrtätigkeiten und Gastdozenturen an verschiedenen Universitäten Die Landesregierung von NRW würdigte sie mit der Verleihung des Professorinnentitels ehrenhalber.